Mia Sophie Möller Musik- und Bewegungsorientierte Soziale Arbeit

Ziele

Eigentlich kann ich fast die "Über mich"-Seite übernehmen, denn das was ich innerhalb der Partei mache, möchte ich auch "in der echten Politik" machen und erreichen.

Transparenz

Dieser Punkt taucht unter "Über mich" nicht direkt auf, aber ohne Transparenz ist eine Beteiligung der Basis, bzw. im Land der Bürger, nicht möglich. Der Bürger kann sich nicht beteiligen, wenn er überhaupt nicht weiß, was "da oben" passiert.

Viele Dinge werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Das muss sich ändern!

Vieles, was öffentlich ist, wird so "verschlüsselt", dass es zwar öffentlich zugänglich ist, aber kaum jemand versteht. Ein schönes Beispiel ist hier der Haushaltsplan der Stadt Braunschweig. Dieser ist zwar öffentlich, aber so stark zusammengefasst, dass selbst die Mitglieder des Rates gar nicht wissen, worüber sie überhaupt abstimmen. Ausgaben verschwinden in Produktnummern, die wiederum viele Unterpunkte haben, die aber nirgendwo aufgeschlüsselt werden.

Es ist ein Beispiel auf kommunaler Ebene, aber es ist ein Paradebeispiel für das, was jeden Tag in der Politik passiert!

 

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Bürgerbeteiligung

Womit wir dann auch beim nächsten Thema sind: Der Bürgerbeteiligung.

Wie ich schon auf der "Über mich"-Seite geschrieben habe, zeigt sich immer wieder, dass die Jugend sehr wohl Interesse an der Politik hat. Das gleiche gilt auch für alle anderen Bürger. Diverse große Demonstrationen in den letzten Jahren, Stuttgart 21, die Abwahl des Duisburger Bürgermeisters haben eins gezeigt: Die Bürger wollen mitreden!

Aber "die da oben" verstehen es nicht. Gerade bei S21 hat sich gezeigt, dass viele gar nicht verstanden haben, warum es so eskaliert ist, warum plötzlich so viele Menschen auf die Straße gingen.

Es ging nicht um den Bahnhof (natürlich ging es auch um ihn, aber er war nicht der Auslöser). Es ging um die Art und Weise, wie die Politik die Bürger behandelt hat. Wie gegen friedliche Demonstranten vorgegangen wurde, beispielsweise Wasserwerfereinsatz während einer Schülerdemonstration.

Die Bürger wollen beteiligt werden und wir haben heute die Techniken und Möglichkeiten genau dies auch umzusetzen!

 

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Jugendarbeit / Bildung

Ich möchte diese beiden Themen zusammenfassen, denn sie haben viel miteinander zu tun. Grundlage für die oben genannten Punkte und Grundlage für eine gute Zukunft ist eine gute Bildung! In den letzten Jahren hat unsere Landesregierung in diesem Bereich kein gutes Bild hinterlassen. Bei der Umstellung auf das sogenannte Turboabi  und bei der Umstellung vom Diplom auf das Bachelor/Master-System wurden gravierende Fehler gemacht.

In der Umstellung auf das Bachelor/Master-System kann man durchaus die Verfolgung sinnvoller Ziele sehen. Gerade durch die Öffnung der Grenzen und die immer mehr steigende Mobilität ist es durchaus sinnvoll ein Abschlusssystem zu haben, dass auch über die Grenzen hinaus vergleichbar ist. Aber gravierende Änderungen an grundlegenden Systemen müssen gut vorbereitet und organisiert sein!

Bei beiden Umstellungen zeigt sich ein katastrophales Bild. Viele Lehrpläne wurden in keinster Weise den neuen Begebenheiten angepasst. Leidtragende sind überall die Schüler und Studenten.

 

Wir brauchen dringend wieder den Fokus auf die Menschen "hinter" den Schülern und Studenten. Der Fokus darf nicht auf die Leistungssteigerung der Wirtschaft liegen. Nur wenn Jugendlichen gezeigt wird, dass Lernen Spaß machen kann, dass sie fürs Leben lernen und kein Bulimielernen betreiben müssen um den Stoff zu schaffen, haben sie auch Spaß am Leben und nur dann haben sie eine gute Zukunft!

Die Bildungsstreiks gab es und gibt es nicht ohne Grund. Wir müssen zuhören, was die Schüler und Studenten zu sagen haben. Sie mitmachen lassen. Sie mit entscheiden lassen. Wenn davon ausgegangen wird, dass sie schon soweit sind, dass sie enormen Leistungsdruck aushalten können, sind sie auch weit genug gute Entscheidungen treffen zu können!

 

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